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TK-Navi in der Tiefe: Strategie

TK-Navi in der Tiefe: Strategie

Wenn wir mit einem Stadtwerk zum ersten Mal durch das TK-Navi gehen, beginnen wir immer mit dem Bereich Strategie. Nicht etwa, weil er der spannendste ist – sondern weil er der wichtigste ist. Alles andere hängt davon ab.

Warum Strategie zuerst?

Ein Stadtwerk, das keine klare Antwort auf die Frage hat, welches Geschäftsmodell es verfolgt, wird in jedem anderen Bereich Probleme bekommen. Vertrieb ohne Zielgruppe. Marketing ohne Positionierung. Investitionen ohne Orientierung.

Die Strategie gibt die Richtung vor. Sie definiert: Wer sind unsere Kunden? Womit verdienen wir Geld? Wie grenzen wir uns vom Wettbewerb ab? Und wie entwickeln wir uns weiter?

Was das TK-Navi im Bereich Strategie bewertet

Im TK-Navi schauen wir auf vier Kategorien:

Geschäftsmodell: Ist es definiert und wird es regelmäßig überprüft? Ein Stadtwerk, das sein TK-Geschäftsmodell einmal festgelegt und seitdem nicht mehr angefasst hat, riskiert, an der Marktentwicklung vorbeizulaufen. Gute Unternehmen reviewen es mindestens jährlich, besser halbjährlich. Und sie hören dabei auf ihre Mitarbeitenden.

Marktpositionierung: Kennt das Stadtwerk seinen USP? Kann es mindestens sechs klare Abgrenzungen zum Wettbewerb benennen? Und sind diese auch nach außen kommuniziert – nicht nur intern bekannt? Stadtwerke haben gegenüber überregionalen Anbietern einen natürlichen Vorteil: Lokalität, Verlässlichkeit, Bürgernähe. Aber nur wenn sie ihn aktiv nutzen.

Partnerschaften: Kein Stadtwerk kann alles alleine. Wer sind die richtigen Partner für Netzausbau, Dienste, Vertrieb? Wie werden diese Beziehungen strukturiert und gepflegt?

Innovationen: Wie reagiert das Unternehmen auf technologische und regulatorische Veränderungen? Gibt es Prozesse, um neue Trends zu beobachten und zu bewerten?

Was häufig fehlt

In der Praxis sehen wir oft: Das Geschäftsmodell existiert, aber es lebt im Kopf der Geschäftsführung. Neue Mitarbeitende finden keinen klaren Rahmen. Entscheidungen werden ad hoc getroffen, weil niemand genau weiß, was eigentlich das Ziel ist.

Das ist lösbar. Aber es braucht den bewussten Schritt, es einmal aufzuschreiben, abzustimmen und dann auch zu pflegen.

Was kommt als nächstes?

Wenn die Strategie steht, geht es darum, die Organisation dahinter aufzubauen. Nächste Woche schauen wir in den Bereich Organisation – und warum Prozessmanagement und Projektmanagement oft die unterschätzte Schaltstelle im TK-Erfolg sind.

Das ist Teil 1 von 5 der Serie „TK-Navi in der Tiefe". Alle weiteren Teile folgen wöchentlich.

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