Sind Messen eigentlich für Aussteller oder für Besucher anstrengender? Spoiler: Es schenkt sich wenig.
Letzte Woche haben wir die fiberdays26 ausnahmsweise nicht als Aussteller, sondern als Besucher erlebt – und schnell gemerkt: Zuhören, Netzwerken und Mitdenken können genauso intensiv sein wie die Betreuung eines eigenen Messestands. Zwei Tage voller Austausch, Aha-Momente und zukunftsweisender Diskussionen.
mediahall: Technik trifft Storytelling
Die Neuausrichtung der mediahall war aus unserer Sicht eines der stärksten Signale dieser fiberdays. Glasfaser und Medien wachsen zusammen. Und das ist keine Marketing-These, sondern operative Notwendigkeit. Technik allein reicht nicht. Wer Glasfaserprojekte erfolgreich vermarkten will, braucht kreative Kommunikation, emotionale Ansprache und Geschichten, die bei Menschen ankommen.
Wir durften im Interview mit dem fiberdays-Team Rede und Antwort stehen. Im Fokus: Was macht die mediahall in diesem Jahr so besonders? Welche Synergien entstehen zwischen der Glasfaser-Welt und der Medienbranche? Und warum lohnt es sich, auf die nextgen zu hören? Wir sind gespannt auf das Ergebnis.
nextgen: frische Perspektiven, die die Branche braucht
Am ersten Messetag besuchten wir den nextgen-Netzwerktreff. Das Netzwerk feiert in diesem Jahr sein zweijähriges Bestehen – und zeigt, wie wichtig junge Stimmen für die Branche sind. Das Gespräch zwischen Lisia Mix-Bieber und Bijan Kaffenberger war geprägt von Offenheit und einem reflektierten Blick auf die Branche. Eine gute Grundlage für das anschließende Netzwerken.
Vermarktung auf dem Podium
Den Abschluss für uns bildete Jacqueline mit der Moderation des Panels „Vermarktung in der Glasfaserbranche" in der mediahall – gemeinsam mit Paula Schneider, Nadine Besold, Dominik Weisensell und Raphael Peschkes.
Die Themen: Zielgruppengerechte Ansprache und warum emotionale Argumente überzeugen, während Technik allein nicht reicht. Die Rolle von Sponsoren beim Öffnen von Türen in der Branche. Und: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als Schlüsselakteure – ihr Engagement entscheidet maßgeblich über den Erfolg eines Ausbauprojekts.
Ein riesiges Dankeschön an alle Panelist:innen und Zuhörer:innen.
NetworkingNight und Fazit
In einer ungewöhnlichen Location direkt am Flughafen Frankfurt ließ sich die NetworkingNight am Ende des ersten Messetags in entspannter Atmosphäre verbringen – besonders in Erinnerung bleibt das Zuckerwatte-Essen.
Die fiberdays26 hat wieder einmal bewiesen, warum sie die jährliche Pflichtveranstaltung ist. Jetzt geht es darum, die Ideen von heute in die Projekte von morgen zu verwandeln.


